Clever Anlegen ohne Fachchinesisch

Wer sich intensiv mit seinen Finanzen beschäftigt, fühlt sich schnell überfordert von dem großen Angebot. Kein Wunder, handelt es sich doch nicht nur um einen komplizierten Fachbereich, sondern wird hier auch noch eine eigene Fachsprache verwendet. Wer sich für Aktien interessiert, wird schnell mit Begriffen wie Baisse, Hedgefonds oder Bullenmärkten konfrontiert. Einlesen in die Materie bleibt einem nicht erspart, selbst wenn man die Hilfe eines unabhängigen Finanzberaters in Anspruch nimmt. Das bedeutet nicht, dass Sie sich dicke Wälzer über Geldanlage anschaffen müssen. Unabhängige Stellen wie die Verbraucherzentrale oder auch die Finanzratgeber von etablierten Zeitschriften wie Focus und Stern liefern die wichtigsten Facts übersichtlich und auch für Laien leicht verständlich.

Tipps zu einem sinnvollen Anlagenmix gibt beispielsweise der Stern in seinem Ratgeber: Bei einem guten Kompromiss aus Sicherheit und Rendite sollte knapp die Hälfte des Vermögens in Aktien investiert werden, 40% in langfristige Anleihen, 10% in Immobilien, und weitere 5% in kurzfristige Sparformen wie Tagesgeld. Wer mehr Sicherheit möchte, verringert den Anteil von Aktien auf 10% und erhöht den von Anleihen auf 70%. Dafür muss man zwar mit einer geringeren Rendite rechnen, erspart sich aber das mühselige Thema Aktien zum größten Teil.

Grundsätzlich gilt: Ein bisschen von allem streut das Verlustrisiko, das bei jeder Anlageform unterschiedlich hoch ist. So gerät selbst in dem Fall, dass eine Bank pleitegeht oder eine Aktie in den Keller stürzt, nicht das gesamte Anlagevermögen in Mitleidenschaft. Mehr Infos zum Weiterlesen.

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