Die Stiftung Warentest hat Festzins- und Tagesgeldangebote von 86 Kreditinstituten unter die Lupe genommen
Wer sparen will profitiert von hohen Zinsen. Leider sind hohe Zinsen momentan nur spärlich vorhanden. Eine Drei vor dem Komma zu finden und dabei eine sichere Anlage zu wählen ist momentan fast unmöglich. Finanzexperten haben Mitte Januar die Konditionen und Zinsen von 86 Banken untersucht.
Eine Schlussfolgerung war dabei das Festzinsangebote höhere Zinsen bringen wenn sie ohne Kündigungsmöglichkeit ausgestattet sind. Anlagen mit kündbaren Verträgen haben folglich geringere Zinsen.
Die Fachleute empfehlen: Geld nicht länger als drei Jahre anlegen
Einmalanlagen die eine vorzeitige Kündigungsfrist haben, wie z.b. ein Bundesschatzbrief können einen keinen hohen Zinssatz bieten, obwohl der Zins jährlich steigt.
Tagesgeldkonten hingegen sind da flexibler, das heisst die Anleger können täglich frei über ihr Erspartes verfügen und kommen trotzdem in den Genuß akzeptabler Zinsen. Ein Nachteil ist das einige Banken ihren Zinssatz täglich ändern können. Zudem sollten Anleger beachten dass viele Banken eine Mindestsumme fordern. Oftmals gibt es die guten Zinsen für eine Tagesgeldanlage erst ab einem bestimmten Betrag. Wer hier nicht genau hinschaut kann deutlich geringere Zinsen verbuchen.
Im Idealfall wird schon ab dem ersten Euro verzinst, sowie das bei der Bank of Scotland oder einer Autokredit Bank der Fall ist.
FAZIT:
Eine Festgeldanlage bietet kurzfristige Zinssicherheit.
Sparcard, Sparbücher und Sparkonten sind in der Regel schlechter verzinst als ein Tagesgeldkonto, und meist auch merklich unflexibler. Die Sicherheit des angelegten Kapitals ist bei allen Kreditinstituten gegeben. Vor der Einrichtung eines Tagesgeldkontos sollte man jedoch prüfen bis zu welchem Betrag die Einlagensicherung schützt.
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